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Gefahrlos ausprobiert: Vereinswebseite ganz privat

Geschrieben von Udo Sachansky

Wer sich an das Thema Vereinswebseite wagen mag und im “richtigen Leben” nicht mit diesem Themen rund ums Internet und Webseitengestaltung zu tun hat, tut sich oft schwer den ersten Schritt zu machen. Ja, natürlich sollte man möglichst Wissen was man tut, aber man sollte sich auch ausprobieren um vielleicht gar Spaß an einer ganz neuen Sache zu bekommen.

Im Sandkasten tuts nicht weh

Um sich an das Thema Webseite heranzutasten kann man tatsächlich “diesen Internetkram” auch ganz privat mal zu Gemühte führen. Man installiert das benötigte CMS System einfach (Wie geht so eine Homepage?) auf seinem privaten Rechner(!) und probiert es aus. Hier kann man auch sein CMS Wunsch (oder eher Bauchgefühl 😉 ) überprüfen und entdecken (CMS Systeme im Vergleich). Mit einer sogenannten lokalen Installation kann man alles so ausprobieren “wie im Internet”, ist aber im Internet ist von den ersten Gehversuchen nichts zu finden. Wer dabei zum Beispiel doch erkennt, das dieses Thema nichts für ist … Software deinstallieren und fertig.

Dies steckt dahinter

Die von mir vorgestellte Lösungen basieren darauf, das per zu installierenden Softwarepaket ein ganz kleiner und einfacher Webserver auf dem privaten Rechner installiert wird. Mit dabei ist auch das vorinstallierte CMS System und somit kann man nach der Installation tatsächlich sofort mit seiner Entdeckungstour beginnen! Das komplette Softwarepaket kann jederzeit gelöscht werden, oder in die “reale Internetwelt” transportiert werden. Ganz wie es beliebt.

So funktionierts

Ich möchte Euch den Anbieter bitnami.com ans Herz legen, da alternative Lösungen (zum Beispiel XAMPP) zwar wirklich toll flexibel sind, aber einen Einsteiger leider sehr oft überfordern (Datenbank händisch anlegen, Ports z.B. für Skype freigeben, usw.). Ich habe in einem Bericht gar gelesen, Bitnami wäre idiotensicher … böse böse böse.

Bitnami selbst sagt dazu: “Just download, click next-next-next and you are done!“. Mit dem Installationspaket für wahlweise Windows, Linux oder auch Mac, werden alle nötigen Webserver-Applikationen sowie das Wunsch-CMS (z.B. WordPress) in einem Rutsch innerhalb weniger Minuten vollständig auf dem eigenen Rechnerknecht installiert.

Hier die Download-Links zu den drei beliebtesten CMS Systemen in Deutschland:

Wordpress (Windows) Wordpress (MAC)

Joomla (Windows) Joomla (MAC)

Typo3 (Windows) Typo3 (MAC)

Das rund 100 MB große Installationspaket herunterladen und dann einmal aufrufen/starten. Sollte eine Firewall sich zu Wort melden, muss dem Softwarepaket Zugang gewährt werden. Während der Installation sind nur wenige eindeutige Fragen zu beantworten. Neben der Sprache, darf man sich bereits jetzt einen Benutzernamen und Passwort überlegen und aktivieren, beides sollte man sich notieren (SMTP Abfrage übergehen). Nach tatsächlich nicht einmal 5 Minuten kann es losgehen!

Nun den Internetbrowser seiner Wahl (IE, Chrome, Firefox usw.) aufrufen und dort in die Adresszeile folgendes eingeben:

http://localhost/wordpress oder
http://localhost/joomla oder
http://localhost/typo3.

Fertig! Der persönliche Webseiten-Spielplatz ist nun einsatzbereit und man kann direkt loslegen. Dazu geht man dann auf http://localhost/wordpress/wp-admin (oder http://localhost/joomla/administrator bzw. http://localhost/typo3) und nutzt zum Login das notierte Benutzer/Passwort Pärchen. Jetzt ist man im sogenannten Backend, also der Verwaltungsoberfläche eines jeden CMS System.

Wir man mit den jeweiligen CMS Systemen durchstartet, werde ich in einem weiteren Artikel Euch im Detail erklären.  

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Über den Author

Udo Sachansky

Verheiratet, 2 Töchter, 1 Katze, unzähliger Technikkram | Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen … #überdentellerrandblicker

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